Sommergespräche 2020: Kinder eine gute und sichere Zukunft bieten

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Als stellvertretendes Mitglied der Kinderschutzkommission NRW und vor dem Hintergrund der unfassbaren Fälle von Kindesmissbrauch in Nordrhein-Westfalen wollte ich erfahren, wie das Netzwerk der im Kinderschutz Tätigen in und um meinem Wahlkreis funktioniert.

Ich habe mich mit Vereinen und Institutionen im Kreis Minden-Lübbecke getroffen und nicht nur mehr über ihre wichtige Arbeit erfahren, sondern habe mit Ihnen vor allem über konkrete Schwierigkeiten und ihre Hoffnungen für ein Netzwerk aus zuständigen Institutionen und „uns allen“ gesprochen, das die schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft in den Fokus stellt.

Ich bin beeindruckt über die engagierten Akteur*innen bei uns vor Ort, die Tag für Tag versuchen, eine beschütztes Aufwachsen und eine glücklichere Welt für unsere Kinder zu fördern. Eine Frage hat mich jedoch in diesen vergangenen Wochen besonders beschäftigt: Ein Kind muss laut Statistik sieben Mal um Hilfe bitten, um diese letztendlich zu erfahren. Was müssen wir also tun, damit ein Kind sofort unsere Hilfe erhält? Diese Frage habe ich allen meinen Gesprächspartner*innen aus den verschiedensten Bereichen gestellt. Ihr könnt mich in den kommenden Tagen auf meinem Weg begleiten und die unterschiedlichen Antworten auf diese Frage hier anschauen. Beim Kinderschutz ist jeder Einzelne angesprochen. Braucht ein Kind also ein ganzes Dorf?

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